Hochbunker Carl-Duisberg-Straße

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Achtgeschossiger Hochbunker gegenüber dem Pförtner 1 für  Bewohner der umliegenden Wohnhäuser und der Beamtensiedlung.

Technische Information und Bau

Es handelt sich um einen achtgeschossigen Hochbunker über einem längsrechteckigen Grundriß von 11,85m x 14,40m. Er wird von zwei flachgedeckten Eingangsschleusen an den Gebäudelängsseiten erschlossen, die die dahinterliegenden Gasschleusen vor Splittereinwirkungen schützen. In der Hauptfassadenmitte befindet sich ab dem 7. 0bergeschoss ein erkerartiger halbrunder Vorbau, der über Kranzgesimshöhe zu einem Aufbau in Form einer Panzerkuppel mit vier Beobachtungs- und Schießscharten hochgeführt ist. Zusätzlich gliedert eine Doppelreihe von je fünf konsolsteinartigen Lüftungsöffnungen die Schmalseiten. Die innere Erschließung des Bunkers erfolgt durch ein mittiges Treppenhaus. Der Zugang in die Kanzel erfolgt über eine Wendeltreppe in dem Wandvorsprung. Die Gesamtherstellungskosten beliefen sich auf 628.517,73 Reichsmark. (Nach dem Wechslekurs von 1944 von 1:40 entspräche das ca 25 mio €).

Dieser sehr prominente Hochbunker wurde  ab 1941 erbaut, aber erst nach Kriegsende völlig fertiggestellt. Er befand sich ab Sommer 1943 in behelfsmäßiger Zivilschutznutzung vor Fertigstellung der Inneneinrichtung.

 

person walking

weg moskauerstr carlduisbergstr

Vom Parkplatz fahren wir zurück auf die Elberfelder Straße, biegen am Ende nach rechts ab, folgen der Unterquerung Schießergstraße und biegen dann nach links ab entlang der Elberfelder Straße, bis sie in die Schießbergstraße mündet. Am Ende knickt sie nach rechts ab und wird zur Peschstraße. Wir folgen dem Verlauf bis zum Horst-Henning-Platz. Dort biegen wir am Anfang rechts ab und folgen der Straße um den Platz und biegen dann rechts ab in die Titanstraße. Hier fahren wir weiter bis zur Einmündung Friedrich-Ebert-Straße und biegen dann rechts ab in die diese Straße und folgen dem Verlauf bis zum Pförtner 1. Dort halten wir und schauen nach links zum Hochbunker Carl-Duisberg-Straße. Wir überqueren die Friedrich-Ebert-Straße am Fußgängerüberweg und folgen der Philipp-Ott-Straße bis zum Bunker.

 

 

Geschichte und heutige Nutzung

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Geschichte

Denkmal. Eigentümer: seit 2022 Emil's Unternehmensgruppe (als Teil der Beamtensiedlung).

 

Heutige Nutzung 

zZt. ungenutzt

 

speaking head

Audio: Warum einige Bunker so merkwürdig rosa bemalt sind

 

speaking head

Audio: Das Leben in der Beamtenkolonie zu Kriegszeiten

 

 

  • Fotos:  ©Roland Schaper

 

 

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